Ökostadt Rhein-Neckar e. V.

 
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©2001-2018 Ökostadt Rhein-Neckar e.V., Heidelberg

  Radtour "Mehlinger Heide"

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Am Sonntagmorgen, den 8.8.2010, gegen 9:30 Uhr traf sich eine Gruppe Ökostadtmitglieder mit Mitgliedern des NABU Kaiserslautern zu einer gemeinsamen Fahrradtour in die Mehlinger Heide. Zu der Veranstaltung wurde unser Verein vom NABU Kaiserslautern eingeladen. Die Strecke führte entlang der renaturierten Lauter über Otterbach und Otterberg sowie in weiten Teilen durch den Pfälzerwald in Richtung Mehlingen. Dort angekommen konnten die Ökostadtmitglieder an einer Führung durch die Mehlinger Heide teilnehmen und sich anschließend bei einem Picknick unter Bäumen stärken.

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Bei strahlendem Sonnenschein rüsteten sich rund 45 Teilnehmer für die Radtour zum zweitgrößten Heidegebiet Deutschlands nach der Lüneburger Heide.
Loess

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Da die Strecke durch den Pfälzerwald führte, ging es auch mal mühsam bergauf. Dann hieß es: absitzen und gemeinsam schieben.


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Am Eingang zur Mehlinger Heide wurden die Teilnehmer vom Vorsitzenden des NABU Kaiserslautern, Jürgen Reincke, und Nadin Sucker von der Umweltberatung Kaiserslautern sowie unserem Geschäftsführer Torsten Kliesch begrüßt.
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Blühende Heide vor den Toren Kaiserslauterns. Entstanden ist die Mehlinger Heide durch die Beweidung mit Rindern. Heute muss sie immer wieder extensiv mit Schafen beweidet werden, sonst würde schnell eine Verbuschung und über kurz oder lang eine Wiederbewaldung erfolgen.

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Während die Flora in der Heide relativ artenarm ist, ist die Fauna viel artenreicher. Ein Mosaik von Habitaten wie Sandwege, Tümpel und offenflächige Bereiche bieten Lebensraum für viele Tierarten wie den Ziegenmelker.

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Diplom-Biologe Matthias Haag führte die Teilnehmer durch die Mehlinger Heide und wusste Interessantes über die Entstehung der Heide und zur Schutzwürdigkeit des Gebiets zu berichten.

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Geschnappt! Mit etwas Mühe konnte man die blauflügelige Sandschrecke fangen und bewundern. Sie entblößt beim Fliegen eine strahlend blaue Flügelfärbung. Die in der Pfalz seltene Schreckenart lebt auf Kahl- und Ödlandflächen und ist ein typischer Vertreter der Heidelandschaft.

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Nach der langen Radtour und der Wanderung durch das Heidegebiet war die anschließende Stärkung bei Kaffee und Kuchen willkommen.

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Auf dem Rückweg führte der Weg durch das idyllische Eselsbachtal. Das Tal bietet nicht nur eine abwechslungsreiche Landschaft, sondern auch einen Naturwissenspfad, der mit zahlreichen Stationen aufwartet.

Unter anderem lässt sich der "Schlucht-Steig" erklimmen und dabei Wissenswertes über die Geologie des Tals erlernen.

 
 

   
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