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©2001-2018 Ökostadt Rhein-Neckar e.V., Heidelberg

  Zur Gaisbergscholle. Eine geologische Wanderung

Zwischen Buntsandstein und Mammutbaum

MolkenkurSamstag, 16.05.2009, Heidelberg: Sonnenschein und eine kühle Brise – ideale Voraussetzungen für eine nachmittägliche Wanderung durch den Heidelberger Wald. Um 14 Uhr traf sich eine Gruppe interessierter „Ökostadtler“ an der Bergbahnstation Molkenkur. Unter dem Motto „Zur Gaisbergscholle – Eine geologische Wanderung“ kamen heute nicht nur Hobbygeologen auf ihre Kosten. Unter der Leitung von Geopark Vor-Ort-Begleiter Klaus Knorr wurde auch die exotische Pflanzenwelt des Arboretums an der Sprunghöhe besucht..

NeckartalJeder der bei schönem Wetter einmal am Hotel Molkenkur vorbeigekommen ist, kennt und liebt die Aussicht, die sich bietet: Alte Brücke, Schloss, Heiliggeistkirche aber vor allem der Blick auf den Neckar, den Heiligenberg und die Rheinebene. Über die Entstehung und Geologie Letzterer und die des Odenwaldes gab Klaus Knorr eine kurze Einführung.

unterwegsDann gings aber endlich los, die Wanderschuhe sollten heute schließlich etwas zu tun bekommen. Auf dem Weg war stets das hier anstehende Oberflächengestein Thema – Buntsandstein, der vor ca. 250 Mio. Jahren entstand.
Buntsandstein Zahlreiche Gebäude der Altstadt aber vor allem das Heidelberger Schloss sind aus Buntsandstein errichtet und erscheinen im charakteristischen Rot. Die Wanderung führte an einigen Buntsandstein-Felswänden vorbei, deren Anblick der Gruppe eine Leise Ahnung davon vermitteln konnte, welche unvorstellbar langen Zeiträume nötig sind, bis sich derart mächtiges Gestein bilden konnte.

BuntsandsteinDer nächste Halt war auch das gleichzeitige Hauptziel des heutigen Ausfluges. An der so genannten Sprunghöhe erklärte uns Klaus Knorr ausführlich die Besonderheit und die Entstehung der Gaisbergscholle. Bei dieser handelt es sich um eine Verwerfung, also einen Versatz im Gestein, der sich über eine größere Entfernung erstreckt. Der Höhenunterschied zwischen beiden „Gesteinsschollen“ gibt der Station ihren Namen: Sprunghöhe.

FloraBereits wenig später erreichten die Teilnehmer die exotische Pflanzenwelt des Arboretums: Zuckerahorn, Griechische Tannen und einige Mammutbäume, die größten Bäume der Welt, sind nur einige Beispiele für die vorhandene Vielfalt. Die Bäume wurden bereits 1876 vom damaligen Heidelberger Oberförster angepflanzt. Er wollte damit eine Insel der Pflanzenvielfalt schaffen, die dem Besucher einen Eindruck über die einstigen Urwälder vermittelt, die vor langer Zeit weite Flächen des Kontinents bedeckten. Den Abschluss der aufschluss- und abwechslungsreichen Wanderung bildete das Erreichen des Zielortes Rohrbach.

   
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